Schutzfenster vor elektromagnetischen Wellen

schutzfenster elektrosmog heim und handwerksmesse münchen

 

Das schützende Ziegelmeier- Fenster

mit transmissionsdämpfender Mittellage zum Schutz vor Mobilfunkstrahlen.

 

Wozu das schützende Ziegelmeier-Fenster bzw. Hochfrequenzfenster?

Wand und Decke haben eine zum Teil abschirmende Wirkung und lassen sich mit zusätzlichen Materialien beschichten.

Das Fenster ist - bisher- wie ein Loch im Damm. Glas und Rahmen lassen die Wellen fast ungehindert durch. Mit besonderen Gläsern, einer transmissionsdämpfenden Mittellage im Fensterrahmen und den entsprechenden Mauerwerksanschlüssen wird die Belastung drastisch gesenkt. Die Grafik zeigt die Dämpfungswerte für eine liegende (horizontale) Welle und eine senkrechte (vertikale) Welle.

Schutz vor Elektosmog

mobilfunkantenne antenne
Schutzfenster vor Elektrosmog
Geprüft wurden unsere Fenster Aufbauten bei Professor Pauli an der Bundeswehr Universität

Nicht jeder möchte und kann die Dauerbelastung aus dem modernen Funkverkehr ertragen

Durch Mobilfunk, Wetterradar, Schnurlose Dect Telefone, WLAN, G3, LTE, Richtfunk etc. ist die Umweltbelastung für jeden Einzelnen unmässig gestiegen. Im Gegenzug gibt es immer mehr Personen mit Elektrosensibilität. Als wir die ersten abschirmenden Fenster gebaut haben, 2003, galten 2 % der Bevölkerung als elektrosensibel. Nach den aktuellen Erkenntnissen sind inzwischen 10 % der Bevölkerung als elektrosensibel eingestuft.

Häufig kommen andere Krankheitserscheinungen, welche durch die Funkbelastung noch verstärkt werden. Immer mehr unserer abschirmenden Fenster werden zusätzliche  im privaten Bereich für MCS (multiple Chemikalien Sensibilität) ausgelegt mit Materialien, die abgestimmt werden auf Verträglichkeit der spezifischen Person. Hier arbeiten wir mit Umweltmedizinern und Baubiologen zusammen.

Unsere abschirmenden Fenster reduzieren, je nach Aufbau, die Belastung den Faktor 800 -1800, seit Januar 2017 bis Faktor 10.000. Das heißt eine Belastung von 400 µw/m2 kommt im Raum mit 0,2 - 2 µW/m2 an. Das entspricht den baubiologischen Empfehlungswerten und einer Reduzierung um mehr als 99,9 %.

Die Lichttransmission der von uns verwendeten Gläser ist relativ hoch und entspricht annähernd den sonst üblichen Gläsern.

 

Höhere Reduzierungen sind bis zur Gebäude Abhörsicherheit möglich.

 

 

www.ohne-elektrosmog-wohnen.de Die Verlinkung von der Seite www.ohne-elektrosmog-wohnen.de

 

www.baubiologie-regional.de Die Verlinkung von der Seite www.baubiologie-regional.de

 

www.umweltbedingt-erkrankte.de Die Verlinkung von der Seite www.umweltbedingt-erkrankte.de

Bayerischer Staatspreis

Für unsere abschirmenden Fenster erhielten wir als Auszeichnung den Staatspreis.

 

Verleihung des Staatspreises an Gunter Ziegelmeier

Abhörsicherheit

der Prüfaufbau zur Messung der Abhörsicherheit
Militärgebäude auf Sardinien

Für die Abhörsicherheit haben wir unsere Elemente prüfen lassen nach MIL-STD_188-125-2 und NSA 94-106

Wir erreichten mit unserer Konstruktion Schirmdämpfungswerte von 110 Dezibel und mehr. In Zeiten der Industrie Spionage können wir Räume sicher machen

 

Wir bitten um Ihr Verständnis, aber Detailbilder aus militärischen Anlagen dürfen wir nicht veröffentlichen

Abschirmmaterial für Wand und Dach

abschirmende Gewebe

geeignet für:

  • Dach
  • Wand

www.ohne-elektrosmog-wohnen.de Die Verlinkung von der Seite www.ohne-elektrosmog-wohnen.de

Die technischen Spezifikationen der Cuprotect® Gewebe so sowie eine Anleitung  zum richtigen Verlegen finden sie in unserem Downloadbereich.

20 Thesen zu digitalen Medien aus Sicht der Hirnforschung

von Gertraud Teuchert-Noodt

 

(1) Die Hirnforschung informiert: Je reichhaltiger die Kinderjahre

mit Bewegungsaktivitäten gefüllt werden, umso optimaler wirkt

sich das auf die Reifung mentaler Funktionen aus. Denn Kinder

sind auf vielfältige körperliche Bewegungen angewiesen, um

reale Erfahrungen in Raum und in Zeit im Gehirn zu verankern.

Laufen, Klettern, Purzeln, Balancieren sind und bleiben deswegen

die initialen Stimulanzien, ohne die sich Verschaltungen in

den motorischen und den nachgeschalteten Hirnregionen nicht

normal auszubilden vermögen.

(2) Das Gehirn von Homo sapiens ist genetisch nicht darauf eingestellt,

mentale Fähigkeiten per Apps implementieren zu können.

Stattdessen dient die über die ersten zwei Lebensjahrzehnte

andauernde Reifung und zunehmende Differenzierung der Nervennetze

im Kortex dazu, immer feiner werdende Muster von

Verschaltungen in kortikalen Rindenfeldern anzulegen – etwa

durch Schreiben, Rechnen, Lesen lernen – und daraus neue

Gedächtnisinhalte und geistige Leistungen entstehen zu lassen.

(3) Wenn Computer und Tablets das Lernen des Grundschulkindes

bestimmen, dann erleiden die reifenden Nervennetze in assoziativen

Rindenfeldern des Großhirns durch neuronale Überaktivierung

eine Notreifung. Damit findet die Vorbahnung von

differenzierten Verknüpfungen nicht statt, die zeitlebens eine

notwendige Grundlage für das Denken ist.

(4) Digitale Medien haben ebenso wie stoffliche Drogen ein Suchtinduzierendes

Potential. Denn limbische Schaltkreise unterliegen

im Gehirn des Kindes einer höchst sensiblen neuronalen

Anpassung von Rezeptoren und Neuronen an jegliche Umweltreize

sowie an (nicht-) stoffliche Drogen. Sobald sich Kinder

in Tablets und Co verlieben, entsteht ein unauslöschliches

Verlangen nach mehr, und eine opioide Sucht verankert sich

in dem verfügbaren Schaltkreis des sogenannten Belohnungssystems

(= Reward System).

(5) Es ist ein Trugschluss davon auszugehen, das Gehirn von Kindern

und Jugendlichen könnte den Umgang mit digitalen Medien

– aufgrund des minimalen technischen Aufwandes – unmittelbar

von den Erwachsenen übernehmen. Das Denken und

sich Erinnern kann dem Gehirn nicht digital eingeimpft werden,

sondern nur durch selbständiges Lernen und durch Gedächtnisübungen

erworben werden. Kurz gesagt: „Lernen ist Erfahrung

– alles andere ist Information“ (Albert Einstein).

(6) Auf einen inhaltlichen Umgang mit den Medien wird sich nach

Erkenntnisstand der Hirnforschung das Gehirn des Kindes

auch in den nächsten Tausend Jahren nicht vorbereiten lassen.

Die natürlicherweise sehr langsame Hirnreifung des Menschen

untersteht genetischen und epigenetischen Regelmechanismen,

die wie ein Uhrwerk ineinandergreifen und umweltbezogen

funktionalisiert werden.

(7) Das alles wissende Smartphone in der Schultasche entbindet

den Schüler automatisch von der Anstrengung, sich das notwendige

Schulwissen wirklich in die Rindenfelder des Gehirns

einzuprogrammieren.

(8) Erst Lerninhalte, die man durch Kopfarbeit aktiv und wiederholt

aufnimmt und in Funktionsmodulen des Kortex verankert,

hinterlassen ein lebendiges geistiges Konzept, schulen Wachheit

und Neugierde, kreatives Denken und Bewusstsein. Nur

Wissen schafft Bewusstsein und mehr Wissen erweitert das

Bewusstsein.

(9) Erst ab der Adoleszenz kann das fortschreitend gereifte Stirnhirn

als übergeordnete Kontrollinstanz mit den im Unterbewusstsein

arbeitenden limbischen Schaltkreisen annähernd

kooperieren. Erst dann kann der Erwachsene eine Sucht bewusst

verhindern und sinnbezogen mit Medien umgehen.

(10) Das Stirnhirn ist das höchste Gut des Menschen, das im jungen

Menschenleben durch Nachahmung, Erfahrung und Nachdenken

reift. Warum nur glaubt man im digitalen Zeitalter, technische

Fortschritte könnten das Stirnhirn beschleunigt mitnehmen?

Kein Bauherr beginnt den Hausbau mit dem Dachstuhl,

kein Bauer wird seinen frisch gepflügten Acker mit reifendem

Korn bepflanzen, und keine Gesellschaft würde es zulassen,

dass bereits Kinder den Führerschein für das Autofahren

machen.

(11) Das Stirnhirn managt die Gedächtnisbildung, das vernunftbezogene

Denken und Handeln, erschafft Kulturen. Die dafür

nötigen Bauelemente sind plastische Nervennetze und Neurotransmitter,

die das Kind / der Jugendliche handlungsbezogen

immer und immer wieder zum Einsatz bringen muss, um zuständige

Neuronenverbände zu verknüpfen und leistungsstark

zu machen. Es wäre das Aus einer menschlichen Gesellschaft,

wenn diese Qualitäten durch die „kognitive Informatik“ ersetzt

würden.

(12) Aus hirnphysiologischer Sicht bleibt das Leben digitalisierter

Kinder zeitlebens doppelt gefährdet: Das Belohnungssystem

führt die Regie und das Stirnhirn wird entmündigt. Das heißt,

das Stirnhirn unterliegt einer nicht-invasiven Lobotomie (das

ist die physiologische Durchtrennung der aufsteigenden Dopaminbahn),

die Neurochirurgen im letzten Jahrhundert bei psychisch

Schwerkranken zur Minderung des Leidens eingesetzt

haben.

(13) Wenn sich Jugendliche einem hohen Einfluss von Smartphone

und Co aussetzen, dann wird das Stirnhirn von der menschlichen

Raum- und Zeitverarbeitung entkoppelt. Aber was fangen

wir in der realen Welt mit den vielen Spezialisten für virtuelle

Welten an?

(14) Nur dauerhaft trainierte Muskeln vollbringen gute körperliche

Leistung. Nur eine größtmögliche Eigenaktivierung des Großhirns

vollbringt geistige Leistung. Deswegen ist es ratsam,

das Gehirn (= Brainy) mehr zu benutzen als das Handy und

Navi.

(15) Nur anhaltendes Training der für psycho-kognitive Fähigkeiten

verantwortlichen Hirnfelder im assoziativen und limbischen

Kortex erzeugt antizipatorische Fähigkeiten, Wachheit und

Mut. Der „digitale Assistent“ entbindet diese Hirnsysteme der

Möglichkeit, kreativ zu denken und ein selbstbestimmtes Leben

ohne Ängste zu erwerben.

(16) Hirnrhythmusstörungen haben sich neuerdings zur Volkskrankheit

Nummer eins ausgewachsen. Denn durch hohen Gebrauch

digitaler Medien verlieren hirneigene Oszillatoren und

neurochemische Stoffwechselprozesse ihre notwendige Kommunikationsbasis.

(17) Cyberattacke auf Nervennetze: Medien-User setzen in ihrem

Gehirn Teile der Steuerzentrale (= Stirnhirn) außer Kraft. Attackiert

werden speziell diejenigen Subsysteme, die für die

Gedächtnisbildung und die kognitiv-emotionalen Leistungen

verantwortlich sind. Das kann zum Verlust der Urteilsfähigkeit

führen, ein Angst- und Suchtsyndrom, Burnout und Depression

auslösen.

(18) Lebenslang bleiben psycho-kognitive Funktionen einer raumzeitlichen

Arbeit der Nervennetze im limbisch-präfrontalen System

unterstellt. Erstmals in der Menschheitsgeschichte wird

uns durch die Digitalisierung diese für Denkprozesse absolut

notwendige neuronale Grundlage streitig gemacht.

(19) Auch und gerade aus Sicht der aktuellen Erkenntnisse zu den

Leistungsfähigkeiten und den Grenzen des menschlichen

Gehirns ist es gesellschaftspolitisch dringend erforderlich,

humane Arbeitsplätze im digitalen Zeitalter neu zu definieren

und den neuronalen Kapazitäten der Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer anzupassen.

(20) Biologisch betrachtet ist die ökologische Nische von Homo sapiens

ganz konkret einer neu entstandenen hirneigenen Konstruktion

zu verdanken, dem Stirnhirn. Bewusstes Denken, Planen

und Handeln versetzt(e) den Menschen in die allen anderen

Lebewesen überlegene Lage, sich auf diesem Planeten eine

neue bis dahin in der Tierwelt nicht vorhandene eigene Welt

in Raum und in Zeit zu erschaffen und sich in ihr einzurichten,

Kulturen zu entwickeln und Traditionen zu pflegen. Ebendies

macht uns die digitale Revolution streitig!

Autorin:

Prof. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt, Neurobiologin, ehem. Universität Bielefeld

E-Mail: g.teuchert@uni-bielefeld.de